Italien | Frankreich | Summit 2b

Gran Paradiso & Mont Blanc – 08. bis 11. August 2011

Orte

Aosta, Pont im Tal Valsavarenche, Les Houches, Chamonix, Luzern

Highlights

eine Quasi-Durchquerung der Schweiz; zwei anspruchsvolle 4.000er in kürzester Zeit; meinen Geburtstag mal ganz anders verbringen

Zahlen

3 Tage – 1.040 Kilometer im Auto, 3.300 Aufwärts-Höhenmeter, 35 Kilometer zu Fuß; Gipfelhöhe: 4.810 Meter

Knacknüsse

Klettern mit Steigeisen und Eispickel; für mich körperliche Höchstleistung in Seilschaft; den inneren Schweinehund wieder und wieder überwinden

Doping

Adrenalin; Powergels als schneller Energiekick von einem meiner Bike-Buddies: helfen zwar, aber Mund, Hals, und Magen verpappen binnen kürzester Zeit

2011 steht mein 32. Geburtstag vor der Tür. Aus Mangel an Partylaune entscheide ich spontan, dass das genau der richtige Moment ist, mal wieder auszubüxen.
Die Allgäuer bieten eine knackige, dafür vergleichsweise nahe gelegene Tour in den Alpen an: Zunächst Besteigung des Gran Paradiso, des höchsten Berges der Grajischen Alpen in Italien (4.061 Meter), rein zum Akklimatisieren. Anschließend Fahrt nach Chamonix und von dort aus mein nächster Summit: der Mont Blanc. Mit 4.810 Metern der höchste Berg der Alpen und – ordnet man den Elbrus Asien zu – sogar der höchste Europas, außerdem laut Unfallstatistik der tödlichste der Welt.
Soll ich es wirklich wagen? Etwas mulmig wird mir schon, wenn ich die Artikel im Internet lese … Andererseits bin ich durch das letzte Jahr gut trainiert und vor dem Mont Blanc besteigen wir zuerst den Gran Paradiso. Sollte ich da merken, dass ich nicht in Form bin, lass ich den Mont Blanc eben bleiben. Wäre ja schnell wieder zu Hause, denn bei dieser Tour muss ich nicht fliegen. So rede ich mir gut zu.
Steige also mit Eispickel, Steigeisen und Wanderkluft in meine Rennsemmel auf vier Rädern und flitze über Zürich und Bern Richtung Montreux am Genfer See. Dort Abbieger nach Martigny und anschließend an diese rasante Durchquerung der Schweiz (zwei Strafzettel inklusive – die sind aber streng!) ab Chamonix dann eine Stunde Stau vor dem Mont-Blanc-Tunnel. Mist! Das war nicht einkalkuliert. Wieso plane ich auch immer so knappe Pappe! Ändern lässt’s sich jetzt nicht mehr, also genieße ich vorab den herrlichen Ausblick auf das in der Sonne blau glitzernde Mont-Blanc-Massiv … Abenteuer ich komme!

Reisebilder

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